Die vollständige Yogaatmung: Ein Leitfaden für bewusstes Atmen
So geht die Übung
Die Übung "Die vollständige Yogaatmung" empfehle ich als grundlegende Atemübung. Sie stellt die Fortsetzung der "Die drei Atemräume erfahren" dar.
Das Atmen findet bei dieser Übung immer über die Nase statt, sowohl Ein- als auch Ausatmung.
Nimm eine bequeme Rückenlage ein und richte deine Aufmerksamkeit für ein paar Atemzüge auf deinen Atem.
Lege deine Hände auf untersten Atemraum. Er befindet sich zwischen Bachnabel und Schambein.
Nun werden die drei Atemräume vom Bauchraum beginnend mit der Einatmung langsam gefüllt und ausgedehnt.
Dann werden die drei Atemräume vom Bauchraum beginnend mit der Ausatmung langsam wieder gelehrt.
Was wollen wir damit erreichen?
Mit der vollständigen Yogaatmung wollen wir das Bewusstsein für die Atmung im Körper schaffen. Wir lernen, die drei Atemräume mit dem Atemfluss zu verbinden und zu bewegen. Diese Atemübung ist als grundlegende Atemübung zu verstehen und weitere Atemübungen, zum Beispiel die Wechselatmung, basieren auf der vollständigen Yogaatmung.
Was sind mögliche Wirkungen?
Die Atemübung entfaltet verschiedene Wirkungen. So entsteht eine bewusste Verbindung zwischen Körper und Atem, das Nervensystem kann sich dadurch beruhigen und die Konzentration wird geschärft. Mit jedem bewussten Atemzug führst du dem Körper neuen Sauerstoff und Energie zu. Körperliche und geistige Spannungszustände können sich beruhigen und lösen. Das bewusste Üben stärkt die Atemmuskulatur und die Atemkapazität erweitert sich langfristig.
Mögliche Varianten
Die Atemübung kann vielfältig variiert werden. Zum Beispiel im Sitzen oder Stehen statt im Liegen. Wenn du die Atemräume gut spüren kannst, dann die Übung ohne aufgelegten Hände ausführen. Du kannst mit unterschiedlichem Atemtempo spielen, von schnell bis ganz langsam. Geübte können den Atemrückhalt einbeziehen. Nach der Einatmung und / oder Ausatmung eine kurze Atempause einlegen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.